Vegan versus Vollkost…   Gesundheitsinformation 9

Es gibt immer mehr Menschen die sich vegan ernähren. Nachfolgend wird begründet warum die vegane Ernährung unter gesundheitlichen Gesichtspunkten allen anderen Ernährungsformen überlegen ist.

In vielen Ernährungsempfehlungen wird die Wichtigkeit der Proteine in den Fokus gerückt. Tatsächlich bedeutet eine Erhöhung des Proteinanteils der Nahrung ein gesundheitliches Risiko. Dieser Sachverhalt ist Gegenstand der Gesundheitsinformation 8.

Als Argument für die Vollkost werden die konjugierten Linolsäuren angeführt. Linolsäuren sind in vielen Pflanzen enthalten. Wie im Tierstoffwechsel werden sie auch im menschlichen Stoffwechsel konjugiert. Auch die Befürchtung eines Mangels an Vitamin B 12 ist unbegründet. Das Co-Enzym B 12 kommt in vielen Pflanzen vor. Der Bedarf an Vitamin B 12 ist bedeutend niedriger als angenommen da es im Körper mehrfach wiederverwendet wird.

Auch die Aminosäuren werden als Argument für die Vollkost genannt. Unsere Zellen stellen alle Aminosäuren für den Aufbau von Zellen selbst her und in dem Umfang wie sie dafür benötigt werden. Mit der Nahrung zugeführte Aminosäuren können dafür verwendet werden. Die Bereitstellung von Enzymen zur Aufspaltung von Proteinen in Nukleinsäuren ist auf die für diese Verwendung erforderliche Menge begrenzt. Eine Nutzung für andere Zwecke ist nicht möglich. In unserem Verdauungssystem sind die Nahrungsproteine bis zu 24 Stunden für eine Aufspaltung verfügbar. Als Empfehlung für eine gesunde Ernährung sind aus den genannten Gründen nur Angaben über Höchstmengen von proteinhaltigen Nahrungsmitteln hilfreich. Die Höchstmengen proteinhaltiger Nahrungsmittel innerhalb von 24 Stunden sind 150 g Fleisch, 150 g Fisch, 100 g Soja, 2 Eier, 200 g Quark, 150 g Käse oder 200 g Joghurt jeweils alternativ. Die besondere Eigenschaft von Joghurt ist dass Joghurtenzyme Verbindungen mit Bakterien eingehen welche Bosonen enthalten. Yoghurtenzyme wirken auf unsere Immunsteuerung wie Pflanzenenzyme. Bosonen in Bakterien sind Gegenstand der Gesundheitsinformation 20.