Laktoseintoleranz…   Gesundheitsinformation  4

Oft berichten Menschen über die Symptome einer Laktoseintoleranz obwohl ihnen medizinisch attestiert wurde dass sie eine solche nicht haben. Zu diesem Widerspruch einige Informationen.

Die Ursache für Fehldiagnosen liegt in der Fragestellung: Intoleranz ja oder nein? In der Realität haben viele Menschen eine bedingte und deshalb latente Intoleranz das bedeutet die Intoleranzreaktion beginnt mit Überschreitung einer bestimmten Aufnahmemenge von Laktose. Im Folgenden sind nicht die vordergründigen Störungen der Verdauungsfunktion im Focus sondern viele teils schwere durch Laktose verursachte Erkrankungen.

Die wirklichen Probleme beginnen wenn die nicht aufgeschlossenen Laktose-Moleküle ins Blut gelangen. Dort werden sie zwar von Immunzellen aufgelöst, der Auflösungsprozess dauert jedoch bis zu einer Woche. Das bedeutet je nach Zufuhr und Grad der Intoleranz dass sich unter Umständen permanent Laktosemoleküle im Blut befinden. Die Besonderheit von Laktosemolekülen ist ihre relative Starrheit. Immer wenn ein Laktose-Molekül ein Kapillar passiert und dieses Kapillar sich in diesem Moment verengt bleibt es stecken. Dieser Vorgang übertragen auf die Kapillaren der Finger beschreibt den Ablauf des Morbus Reynaud Anfalls. Auch Migräne entsteht aufgrund von Laktosemolekülen in den entsprechenden Kapillaren nur dass in diesem Fall nicht die Temperaturveränderung sondern eine vegetative Reaktion der Grund für die Gefäßverengung ist. Bleibt die Verengung längere Zeit bestehen kommt das Laktose-Molekül auch nicht wieder frei wenn sich das Kapillar erweitert weil sich in der Zwischenzeit Sauerstoffatome an das Laktose-Molekül angehängt haben es dadurch zu sperrig für die weitere Passage geworden ist.

Auf diese Weise entsteht die Krankheit Lupus erytematodes. Die verschiedenen Ausprägungen des Lupus erytematodes bestimmen sich nach dem Ort der Kapillarverschlüsse. Wenn die zentrale Immunsteuerung betroffen ist entsteht der systemische Lupus erytematodes.

Auch die Erkrankung des Lungenemphysems ist von Laktose verursacht da die feinen Kapillaren der Lungenalveolen einen besonderen Engpass für diese darstellen. In Stressphasen sind sie weitgestellt in Erholungsphasen verengen sie sich. Entsprechend kommt es zu Anfällen des Lungenemphysems typischerweise im Ruhezustand nach längeren Zeiten der Anspannung. Das sogenannte Asthma cardiale oder Herzasthma hat die gleiche Ursache. Die begleitende Linksherzinsuffizienz ist nicht die Vorerkrankung sondern die Folge da die Mitralklappe aufgrund des Druckgefälles zum linken Atrium hin überdehnt wird.

Bei allen Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises sind ebenfalls Laktosemoleküle die Ursache. Der Störungsmechanismus ist jedoch komplexer. Zellkerne sind nicht an den Blutkreislauf angeschlossen da die Kapillaren an der äußeren Membran des Nukleus enden. Der Sauerstoffbedarf der Zellkerne wird über die Matrix gedeckt. Die Matrix ist ein virtuelles Leitungsnetz das jede Zelle mit jeder anderen Zelle des Körpers verbindet. Es besteht aus Leitungen aus Kohlenstoff-Sauerstoff-Molekülen die sich nur bei Bedarf für Sekundenbruchteile aufbauen. Wenn sich Laktose-Sauerstoff-Komplexe in Kapillaren festgesetzt haben führen diese zu einer Unterbrechung der Leitungsverbindung. In der Folge entsteht ein Sauerstoffmangel im Zellkern mit der Konsequenz aller rheumatischen Symptome.

Die Laktoseintoleranz selbst entsteht als Folge einer Schädigung des Enzyms Lactase. Die Ursachen für diese Störung sind Lichtmangel und Röntgenstrahlenschäden. Die Zusammenhänge sind in den Gesundheitsinformationen 1 und 2 beschrieben.